Die Kanzlei ist längst nicht mehr an den Schreibtisch gebunden: Ein Schriftsatz wird im Homeoffice fertiggestellt, ein Aktenauszug im Wartebereich des Gerichts geprüft, eine kurze Rückfrage aus dem Urlaub beantwortet. Ortsunabhängiges Arbeiten ist zum Standard geworden – und damit auch die Frage, wie der Zugriff auf die sensiblen Mandantendaten in Ihrer RA-MICRO E-Akte zuverlässig geschützt bleibt. Denn jeder Zugang von außen, der nicht sauber abgesichert ist, wird schnell zum Einfallstor. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen technischen Fundament müssen Sie sich zwischen Flexibilität und Sicherheit nicht entscheiden – Sie bekommen beides.
Das Problem: Bequemer Zugriff endet oft an der Sicherheit
Viele Kanzleien haben den Fernzugriff über die Jahre pragmatisch gewachsen lassen. Da wird eine Freigabe im Router geöffnet, ein Fernwartungstool dauerhaft installiert oder der Zugang über ein einziges Passwort geregelt, das seit Jahren unverändert im Umlauf ist. Im Alltag funktioniert das – bis es das nicht mehr tut. Offene Zugänge werden von automatisierten Angriffen im Sekundentakt abgeklopft, ein abgefangenes Passwort genügt für den vollständigen Zugriff, und private Endgeräte im Homeoffice sind selten auf dem Sicherheitsstand der Kanzlei. Kommt es zum Datenabfluss, drohen nicht nur der Verlust des Mandantenvertrauens, sondern auch berufsrechtliche Konsequenzen und Meldepflichten nach der DSGVO. Fernzugriff ist also kein reines Komfortthema – er ist eine Frage der Kanzleisicherheit.
Die Lösung: Drei Bausteine für einen sicheren Zugang
Ein professioneller Fernzugriff ruht auf drei aufeinander abgestimmten Säulen. Der verschlüsselte VPN-Tunnel bildet das Fundament: Statt einzelne Dienste offen ins Internet zu stellen, wird zwischen dem Endgerät und der Kanzlei eine gesicherte Verbindung aufgebaut, durch die sämtlicher Datenverkehr verschlüsselt fließt. Für Angreifer bleibt die Kanzlei von außen unsichtbar.
Der Terminalserver sorgt dafür, dass keine Kanzleidaten das geschützte Netz verlassen. Anwältinnen und Anwälte arbeiten remote in einer zentralen Sitzung – die RA-MICRO E-Akte, DictaNet und alle Dokumente bleiben physisch auf dem Server in der Kanzlei, übertragen wird lediglich das Bildschirmbild. Das private Notebook im Homeoffice wird so zum reinen Anzeigegerät, ohne dass jemals eine Akte lokal gespeichert wird. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Performance, weil rechenintensive Vorgänge auf dem Server laufen.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schließt die entscheidende Lücke beim Zugang selbst. Neben dem Passwort ist ein zweiter Faktor erforderlich – etwa ein Einmalcode aus einer App oder ein Hardware-Token. Selbst wenn ein Passwort in falsche Hände gerät, bleibt die Tür verschlossen. Ergänzt um konsequentes Patch-Management und klar geregelte Zugriffsrechte entsteht so ein Zugang, der Komfort und Schutz vereint.
Der Mehrwert für Ihre RA-MICRO-Kanzlei
Ein sauber eingerichteter Fernzugriff spielt seine Stärke im Zusammenspiel mit Ihrer RA-MICRO Umgebung voll aus. Sie greifen von überall auf denselben, aktuellen Datenbestand zu – die E-Akte, den Kalender, Fristen und Wiedervorlagen –, ohne Kopien anlegen oder Dateien hin- und herschicken zu müssen. Mit DictaNet diktieren Sie unterwegs, und Ihre Schreibkraft erhält die Diktate verschlüsselt in der Kanzlei; die auf juristische Texte optimierte Spracherkennung Dragon verwandelt gesprochenes Wort direkt in fertigen Text – ganz gleich, ob Sie im Büro, im Homeoffice oder zwischen zwei Terminen sitzen. So bleibt die gesamte Kanzlei arbeitsfähig, während die Daten sicher an einem Ort liegen. Das ist gelebte Kanzleiorganisation, die den Anforderungen an Vertraulichkeit und Verfügbarkeit gleichermaßen gerecht wird.
Hinzu kommt ein spürbarer Gewinn an Ausfallsicherheit: Fällt am Arbeitsplatz einmal ein Gerät aus, melden Sie sich schlicht von einem anderen an und arbeiten in Ihrer gewohnten Sitzung weiter – ohne Datenverlust und ohne aufwendige Neuinstallation. Auch Vertretungssituationen, kurzfristige Termine außer Haus oder ein spontaner Wechsel ins Homeoffice lassen sich so ohne Reibungsverluste abbilden. Für Ihre Mandantinnen und Mandanten bedeutet das: Sie bleiben durchgängig erreichbar und handlungsfähig – ein Vertrauensvorsprung, der im Wettbewerb zählt.
ius Systemhaus richtet Ihren sicheren Fernzugriff ein
Ob VPN, Terminalserver oder Zwei-Faktor-Authentifizierung – die einzelnen Bausteine entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn sie fachgerecht auf Ihre Kanzlei und Ihre RA-MICRO Installation abgestimmt sind. Als Ihr RA-MICRO und DictaNet Partner aus Hannover planen, konfigurieren und betreuen wir Ihren Fernzugriff aus einer Hand: von der sicheren VPN-Anbindung über die Einrichtung des Terminalservers bis zur Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung und der passenden Rechtevergabe. Im Rahmen eines Kanzleichecks prüfen wir zudem, ob Ihre bestehende Technik, Ihre Backups und Ihre Notfallplanung dem aktuellen Sicherheitsstand entsprechen – damit ortsunabhängiges Arbeiten für Sie kein Risiko, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil ist.
Jetzt beraten lassen
Möchten Sie Ihr Homeoffice und Ihren mobilen Zugriff auf ein sicheres Fundament stellen? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern persönlich und unverbindlich. Sie erreichen uns telefonisch unter 0511 / 999 88 40 oder per E-Mail an frank.pelaccia@ius-systemhaus.de. Gemeinsam machen wir Ihre Kanzlei sicher mobil.
